Bei der demokratischen US-Kongressabgeordneten Ilhan Omar fand am Montag in ihrem Haus in Washington D.C. eine Hausdurchsuchung statt. Denn sie könnte falsche Angaben bei ihrer Einbürgerung gemacht haben, die nun ihre US-Staatsbürgerschaft gefährden könnten, sollte sich das bestätigen. Wie Fox News Digital berichtete, untersuchten Mitarbeiter der Homeland Security Investigations (HSI) das Haus und beschlagnahmten Boxen.
Warum die Durchsuchung durchgeführt wurde, wurde bisher nicht offiziell mitgeteilt. Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten Fox News Digital allerdings, dass es um den Verdacht des Betrugs bei Omars Einbürgerung gehen soll. Die gebürtige Somalierin wurde im Jahr 2000 als 17-Jährige eingebürgert, weil ihr Vater bereits die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten hatte. Doch es könnte sein, dass sie zu dem Zeitpunkt bereits 18 Jahre alt war, wie die New York Post berichtete. Sollte sich das bestätigen, könnte Omars Einbürgerung dadurch gefährdet werden.
Der Bürger AJ Kern aus Minnesota machte erstmals 2019 darauf aufmerksam, dass Ilhan Omar laut damaligen staatlichen Dokumenten im Jahr 2000 bereits 18 oder 19 Jahre alt war. Sollte sie bereits älter als 17 Jahre gewesen sein, hätte sie die US-Staatsbürgerschaft nicht über ihre Eltern bekommen können.
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