Anlässlich des Weltmädchentags am 11. Oktober hat das Kinderhilfswerk Plan International einen Bericht veröffentlicht. Unter dem Titel „Change her forecast“ wird darüber berichtet, wie sich der Klimawandel auf Themen wie Frühverheiratung auswirken würde. Die Argumentation: Bei Extremwetterereignissen wie Dürren würden Mädchen öfter früh verheiratet. Dass das jedoch mit der Kultur der Länder zu tun hat, aus denen die Befragten stammen, scheint kaum eine Rolle zu spielen.
Für den Bericht wurden 5.000 Mädchen und junge Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren aus Bangladesch, Kenia, Simbabwe, Senegal und Peru befragt. Außerdem wurden 139 Mädchen in persönlichen Interviews befragt.
Durch Extremwetterereignisse wie Fluten, Dürren und Hitze würden Mädchen weniger zur Schule gehen, hätten schlechteren Zugang zur Gesundheitsversorgung und würden häufiger früh verheiratet. Plan International führt diese Wettereignisse auf den Klimawandel zurück. Fluten würden dazu führen, dass Mädchen seltener zur Schule gehen könnten. Mädchen, die die Schule abbrechen, würden doppelt so häufig zwangsverheiratet. Gerade Dürren würden zu Kinderehen und Gewalt gegen Mädchen führen, heißt es in dem Bericht.
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