„Vulva-Watching – Ich zeige fremden Frauen meine Vulva“ – so lautet der Titel der Reportage, in der die Journalistin Leah Nlemibe sich vor anderen Frauen entblößt. Jetzt wurde Nlemibe für den Beitrag mit dem Stuttgarter Moderationspreis 2026 in der Kategorie Beste Moderation Video ausgezeichnet.
Mit der Reportage habe die Journalistin „persönliche Erfahrungen mit journalistischer Einordnung“ verbunden und so einen Beitrag geschaffen, „der informiert, unterhält und zum Nachdenken anregt“, hieß es bei der Preisverleihung. „Ob im Selbstversuch, im Gespräch oder in der Begegnung mit anderen Menschen – die Moderatorin agiert souverän, glaubwürdig und nahbar“, wird die Jury von dem Medienmagazin DWDL.de zitiert.
Die Reportage wurde im November vergangenen Jahres auf dem YouTube-Kanal Puls Reportage, der zum Bayerischen Rundfunk (BR) gehört, veröffentlicht. Darin filmt sich die Journalistin, wie sie unter anderem an einem sogenannten „Vulva-Watching-Kurs“ teilnimmt. Dabei sitzt die Reporterin mit anderen Frauen im Kreis und entblößt ihren Intimbereich.
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