Donald Trump meinte am Freitag auf die Frage eines Journalisten, ob eine Sprengstoffdrohne auf Nato-Boden bereits ein Angriff auf die Nato sei: „Wir sprechen miteinander, ich kenne ihn sehr gut. Putin plant keinen Angriff auf das Nato-Gebiet.“ Mehr wollte der Präsident im Weißen Haus dazu nicht sagen, Details zur Drohnen-Causa nannte Trump auch nicht. Alllerdings kündigte Donald Trump an: Jared Kushner und Steve Witkoff reisen mit einem Vorschlag „zur Beendigung des Kriegs“ zuerst nach Moskau, dann nach Kiew. „Wir haben eine Idee für den Frieden“, sagte Trump. Es gebe „möglicherweise eine gute Chance“.
Nur drei Tage zuvor hatte die deutsche Bundesregierung die entdeckten Drohnen Russland zugerechnet. Am 4. August lag im Sicherheitsbereich des Flughafens Leipzig/Halle eine präparierte Drohne zwischen ukrainischen Frachtmaschinen. Der Zünder versagte, laut offizieller Darstellung hätte dann ein Flughafenbus-Lenker die schwebende Drohne mit einem Karate-Kick zu Boden gebracht.
Innenminister Alexander Dobrindt sprach von einem hybriden Angriff nach bekanntem Muster, Außenminister Johann Wadephul kündigte Konsequenzen an: Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn, Ende des Abkommens für das Russische Haus in Berlin. Putin nannte die Beweise „platziert“. Die Nato-Führung stellte sich hinter Deutschland, die EU-Kommission sprach von einer neuen Eskalation auf Unionsterritorium.
UKRAINE-KRIEG: Trump prescht vor! USA schicken Verhandler mit Friedensplan nach Moskau I WELT LIVE













