Nachdem Hacker sensible Daten der Berliner Verwaltung veröffentlicht haben, wird das Ausmaß des Datenlecks zunehmend sichtbar. Im Darknet sind derzeit fast 1,5 Millionen Dateien abrufbar. Darunter befinden sich neben Personalakten, Schul- und Abiturzeugnissen sowie Lohnabrechnungen offenbar auch als geheim eingestufte Informationen zur Bundeswehr, zum Zivilschutz und zu kritischer Infrastruktur.
Begonnen hatte der Vorfall mit einem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung. Die Täter drohten anschließend mit der Veröffentlichung der erbeuteten Daten, nachdem der Senat nicht auf ihre Forderungen eingegangen war. Am Freitag machten die Hacker ihre Drohung schließlich wahr und veröffentlichten die Daten.
Bereits Mitte August war der Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung öffentlich bekannt geworden. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die Täter zwischen dem 7. und 12. August Zugriff auf das Landesnetz und Daten abgegriffen. Ende August wurde schließlich bekannt, dass die Hacker im Besitz großer Datenmengen waren und Berlin mit deren Veröffentlichung erpressten.
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