„Für mich ist das Ganze inzwischen eine Staatskrise.“ Mit drastischen Worten reagiert TV-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne Freitagabend bei NIUS Live am Abend auf die Serie von Angriffen auf Deutschlands kritische Infrastruktur. Für Hahne liegt das Problem nicht allein in der Verwundbarkeit von Stromnetzen und Behörden‑IT. Er wirft Politik und Sicherheitsbehörden vor, Linksextremismus über Jahre vernachlässigt zu haben und möglichen Netzwerken nicht entschlossen nachzugehen.
Die Vorfälle reichen inzwischen von dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz im Januar bis zu den Sabotageakten und Anschlagsversuchen auf Umspannwerke in mehreren Bundesländern in dieser Woche. Gleichzeitig erbeuteten Hacker sensible Daten aus Berliner Senatsverwaltungen und veröffentlichten sie im Darknet.
Für Hahne spricht die Vielzahl der Tatorte der aktuellen Anschlagsserie gegen die These eines isolierten Einzeltäters. „Da kann doch kein Einzeltäter mal schnell von Dormagen nach Sachsen und wieder zurück. Das ist doch ein Netzwerk!“ Und er erhebt Vorwürfe gegen Politik und Sicherheitsbehörden: Die Gefahr sei spätestens seit dem Berliner Stromanschlag im Januar bekannt. Trotzdem sei zu wenig aufgeklärt worden.
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