Am 9. August ist in Friedland bei Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) eine 27-jährige Deutsche nach Polizeiangaben überwältigt, ins Gebüsch hinter einem ehemaligen Gasthaus gezerrt und vergewaltigt worden. Der Täter floh, die Frau wurde verletzt. Tatverdächtig: ein Asylbewerber aus Benin. Die Behörden verschwiegen den Fall – trotz schnellem Fahndungserfolg.
Die Tat passierte nachmittags auf der Mühlenstraße. Einen Tag später, am 10. August, nahmen Ermittler einen 24-jährigen Mann aus Benin in Friedland fest. Er sitzt in Untersuchungshaft in Neubrandenburg und schweigt auf Anraten seines Anwalts. Die Frau hatte den Mann den Angaben zufolge genau beschreiben können. Auf einen öffentlichen Zeugenaufruf verzichtete die Polizei laut der Bild zunächst, um die Festnahme nicht zu gefährden.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg war der Asylantrag des Beschuldigten abgelehnt, die Entscheidung aber wegen einer Klage vor dem Verwaltungsgericht Schwerin noch nicht rechtskräftig. Zum Tatzeitpunkt verfügte er daher über eine gültige Aufenthaltsgestattung, eine Abschiebepflicht bestand demnach nicht. Zuvor waren Verfahren wegen unerlaubter Einreise und Diebstahls wegen Geringfügigkeit eingestellt worden, wie die Bild berichtet. Vorstrafen liegen den Berichten zufolge nicht vor.
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