Sachsen-Anhalts amtierender Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze hat Zweifel an der Sicherheit der Briefwahl zurückgewiesen. Im RTL-„Frühstart“ bezeichnete er die Briefwahl als „wirklich extrem sicher“ und sagte, sie sei „genauso sicher wie der Gang an die Urne“.
„Schon sehr spannend vonseiten der AfD“ sei es nach Ansicht von Schulze, den rund 350.000 Menschen, die sich bereits für die Briefwahl entschieden hätten, eine mögliche Manipulation ihrer Stimmen zu unterstellen. Der Ministerpräsident reagierte damit auf Äußerungen des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund und des AfD-Bundeschefs Tino Chrupalla, die vor der Landtagswahl am 6. September Zweifel an der Briefwahl geäußert hatten.
Besonders mit seinem Hauptgegner Ulrich Siegmund ging Schulze dabei frontal ins Gericht. „Jemand, der Ministerpräsident werden möchte und den Institutionen hier Vertrauen schenken sollte, sagt jetzt schon: Da wird betrogen“, kritisierte der CDU-Politiker. Siegmund sage selbst, er habe lediglich ein „Bauchgefühl“. Im Ergebnis bedeute das, dass er der Briefwahl und den zuständigen Institutionen nicht vertraue, erklärte Schulze.
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