Es ist die begehrteste Presse-Vorführung seit Jahren: Der größte Kinosaal im Berliner Zoo-Palast bietet Platz für 850 Besucher und ist fast voll. Kein Wunder: Als Medienvertreter kann man sich nicht leisten, diesen langerwarteten Film von Über-Regisseur Christopher Nolan („Inception“, „Interstellar“, „Oppenheimer“) zu verpassen.
„Die Odyssee“ ist mit knapp drei Stunden Länge und einem Budget von 250 Millionen Dollar schon jetzt der Kinokracher des Jahres. Wer mitspielt? Fragen Sie lieber, wer NICHT mitspielt! Der gesamte Leinwand- und Musikadel ist versammelt: Matt Damon, Tom Holland, Zendaya, Charlize Theron, Anne Hathaway, Robert Pattinson und, ja, Rapper Travis Scott sind dabei. Kann man ein Epos von Homer, das vor 3000 Jahren geschrieben wurde, ins Jahr 2026 übertragen? Können amerikanische Schauspieler mit Instagram-Accounts das Griechenland der Antike wieder aufleben lassen? Ja! Mit diesem Cast geht das problemlos. Selbst Kinofans, die mit Zeus, Aphrodite und Poseidon nichts anfangen können, haben bei diesem Schwert- und Sandalenspektakel eine Chance auf 172 Minuten Action und Spannung.
Der (extrem austrainierte) Matt Damon, auch schon 55, spielt den griechischen König Odysseus, der sich nach dem Ende des Trojanischen Krieges auf eine abenteuerliche Heimreise nach Ithaka zu seiner Frau Penelope (gespielt von Anne Hathaway) begibt. Die meisten haben Hathaway gerade noch in „Der Teufel trägt Prada 2“ bewundert, und in ihren großen Roben sieht sie fast immer noch aus wie ihre Filmrolle Andy Sachs, jetzt spielt sie Penelope. Zurück zu Odysseus: Sein Sohn Telemachos (gespielt von Tom Holland) ist fest überzeugt, dass der Vater auch nach jahrelanger Abwesenheit noch lebt. Mit Tom Holland (30) und seiner Frau Zendaya hat man gleich zwei Gen-Z-Superstars ins Boot geholt, die junge Zuschauer in Scharen anlocken werden.
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