„Im Grunde Selbstmord“: HR-Journalistin macht aus der Ahrtal-Flut eine Klimapredigt

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„Im Grunde Selbstmord“: HR-Journalistin macht aus der Ahrtal-Flut eine Klimapredigt
Bildquelle: Apollo News

„Dass die Politik uns gerade ermutigt, einfach weiter Gas, Öl und Kohle zu verbrennen, ist im Grunde Selbstmord.“ Mit dieser drastischen Aussage beendete Heike Ließmann vom Hessischen Rundfunk am Dienstagabend ihren Kommentar in den ARD-Tagesthemen. Die Sendung erinnerte am fünften Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal an die Opfer.

Ließmann erklärte, die Katastrophe sei „eben nicht nur Wetter“ gewesen. Die Erderwärmung verstärke die Bildung großer Wassermengen in der Atmosphäre. „Mehr Hitze, mehr Verdunstung, mehr Wasser in der Luft. Und das kommt irgendwann eben runter“, sagte sie. „Das Recht auf ein Dach über dem Kopf, das Recht auf Leben, das Recht auf Gesundheit. Der Klimawandel setzt fundamentale Menschenrechte außer Kraft“, behauptete Ließmann unter Berufung auf die Klimaforscherin Friederike Otto.

Mit jedem zusätzlichen Zehntelgrad Erderwärmung werde es „mehr Wasser in der Luft geben und vermutlich auch mehr Tote bei solchen Sturzfluten“, erklärte die HR-Journalistin. Frühwarnsysteme, Katastrophenpläne, Versickerungsflächen, Entsiegelung und Hochwasserschutz seien zwar „wichtig und gut“. Klimaanpassung allein werde jedoch nicht reichen. „Nur konsequenter Klimaschutz verhindert eine weitere Aufheizung der Erde.“

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