Der Fall um eine in eine Berliner Wohnung geschossene Silvesterrakete muss neu verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil des Landgerichts Berlin gegen den palästinensischen Influencer Attalah Younes auf. Nach Mitteilung des Gerichts in Karlsruhe hatte das Landgericht bei seiner Entscheidung Rechtsfehler begangen. Der Fall geht deshalb zurück nach Berlin.
Younes, damals 23 Jahre alt, hatte sich am Silvesterabend 2024 in Berlin aufgehalten. Nach den Feststellungen des Landgerichts zündete er am frühen Abend des 31. Dezember eine Silvesterrakete und schoss sie in Richtung von Wohnhäusern. Die Rakete durchschlug schließlich das Fenster einer Wohnung und explodierte im Schlafzimmer eines Ehepaares. Younes veröffentlichte im Anschluss zudem ein Video von der Tat, das sich bis zur Löschung millionenfach in den sozialen Netzwerken verbreitete (Apollo News berichtete).
Die Bewohner hielten sich zum Zeitpunkt der Explosion nicht im Schlafzimmer, sondern in einem angrenzenden Raum auf. Verletzt wurde deshalb niemand. Durch die Explosion wurden jedoch Teile des Inventars beschädigt.
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