Ein Frühindikator für die ohnehin auf hohem Niveau weiter anziehende Inflation verheißt nichts Gutes: Die Importpreise sind im Juli erneut deutlich gestiegen! Preistreiber sind vor allem die Preise für Energie.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) jetzt mitteilte, lagen die Importpreise 6,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bereits im Mai hatte der Anstieg 6,8 Prozent betragen, im Juni waren es 6,1 Prozent.
Allein Energieimporte verteuerten sich innerhalb eines Jahres um satte 26,4 Prozent. Besonders stark stiegen die Preise für Mineralölerzeugnisse. Sie legten im Schnitt um 47,5 Prozent zu, Diesel und leichtes Heizöl sogar um 52,4 Prozent. Für Benzin musste 50,3 Prozent mehr als vor einem Jahr bezahlt werden. Auch Erdöl, Erdgas und Strom wurden deutlich teurer.
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