Komiker Hape Kerkeling hat sich in einem Podcast zum Leipziger CSD, dessen Botschafter er ist, positiv zu einer möglichen Kandidatur als Bundespräsident geäußert – so sagte er: „Wenn ich so in die Welt schaue und mir angucke, wer in der Welt in führenden Positionen das Sagen hat, dann bin ich geneigt zu sagen: Ja, das traue ich mir zu.“ Man sei fast gezwungen, sich das zuzutrauen, wenn man sich anschaue, was in den USA, aber auch in Bulgarien oder der Slowakei passiere.
Derzeit wirbt eine Petition auf der Petitionsplattform der linken NGO „Campact“ für eine Präsidentschaftskandidatur Hape Kerkelings – die Petition hat bereits über 50.000 Unterschriften gesammelt. In der Petition wird Kerkeling als „überparteilicher Kandidat“ der „demokratischen Parteien“ vorgeschlagen – die Petition richtet sich an alle Fraktionsvorsitzenden im Bundestag mit Ausnahme der AfD-Chefs.
Sein politisches Engagement führte Kerkeling im Podcast auf eine verrohte Debatte im Netz zurück – „Theoretisch wurde ich im Netz schon gelyncht für all das, was ich gesagt habe“, so der Komiker. Dort tobe ein „Stellvertreterbürgerkrieg“, den man „Gott sei Dank“ noch nicht auf den Straßen ausfechten müsse.
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