Der Sprengsatz detonierte in der Nacht auf heute in einem Wohngebäude an der Rue Révérend Père Louis Frolla, unmittelbar an der Grenze zu Frankreich. Laut Polizeiangaben und Berichten von Le Figaro und BFM TV legte ein Unbekannter ein Paket oder einen Rucksack im Eingangsbereich des Gebäudes ab und floh.
Überwachungskameras filmten den Verdächtigen, der in Richtung des französischen Grenzortes Beausoleil verschwand. Der Sprengkörper war mit Bolzen und Metallschrot gefüllt, um die Splitterwirkung zu maximieren – eine Konstruktion, die auf maximale Verletzungswirkung ausgelegt war. Der „Plan Rouge“ für Großeinsätze wurde aktiviert. Rettungskräfte waren sofort nach der Explosion vor Ort, eine weitreichende Fahndung läuft, Monaco arbeitet dabei eng mit französischen Behörden zusammen.
Die Opfer des Anschlags sind zwei Erwachsene sowie ein 13-jähriges Mädchen. Die Eltern schweben in Lebensgefahr, das Kind erlitt nicht lebensbedrohliche Verletzungen und ist in einem stabilen Zustand. Vier weitere Personen wurden aufgrund des Schocks behandelt, blieben aber unverletzt. Der französische Sender BFM TV identifizierte den schwer verletzten Mann als den ukrainischen Geschäftsmann Vadym Yermolaiev.
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