Heute ist internationaler „Tag der Auslandsdeutschen“. Die USA würdigen den 6. Oktober schon seit 1987 als „German-American Day“. Inzwischen tragen deutschsprachige Auslandsmedien den Tag in die ganze Welt.
Menschen aus Deutschland haben die Welt bereichert. Durch Können. Durch Arbeit. Durch Mut.
Pfizer Die Ludwigsburger Cousins Karl Pfizer und Karl Erhart gründen 1849 im New Yorker Stadtteil Brooklyn eine Fabrik für Feinchemikalien. Daraus wird einer der größten Arzneimittelhersteller des Planeten.
Reuters Paul Julius Reuter aus Kassel (Hessen) ist Anhänger der in seiner Zeit wenig angesehenen demokratischen Ideen. 1851 wandert er nach London aus und gründet ein Unternehmen, das über das neue Seekabel zwischen Dover und Calais Börsenkurse nach Paris übermittelt. Daraus wird die zeitweise größte Nachrichtenagentur der Welt.
Steinway & Sons Heinrich Steinweg, ein Klavierbauer aus dem Harz, gründet 1853 in New York als Henry Steinway das Unternehmen Steinway & Sons und baut fortan Instrumente für die großen Bühnen.
Goldman-Sachs Der Unterfranke Mark Goldman wandert nach der gescheiterten demokratischen Revolution 1848 in die USA aus. Dort gründet er 1869 – vier Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg – in New York einen Schuldschein-Handel. Daraus wird eine der größten Banken der Welt.
Levi Strauss Im Jahr 1853 eröffnet ein gewisser Levi Strauss sein Geschäft in San Francisco. 1873 patentiert er mit dem Schneider Jacob Davis vernietete Arbeitshosen. Der Erfinder der Bluejeans war ein Deutscher.
Universal Carl Laemmle aus Laupheim in Baden-Württemberg emigriert in die USA und gründet 1912 das Filmstudio Universal. Er erkannte als einer der ersten, dass man die Massen für die neue Kunstform „Spielfilm“ begeistern kann – und gilt zurecht als einer der Gründerväter von Hollywood.
SACHSEN-ANHALT: Plötzlich ranghöchster Politiker des Landes! Rauschs steiler Aufstieg | STREAM











