Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will zuckerhaltige Getränke stärker besteuern, lehnt eine Abgabe auf zuckerfreie Produkte jedoch ab. „Was keinen Sinn ergibt, ist eine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke. Das mache ich nicht. Das wird nicht kommen“, erklärte der SPD-Vorsitzende auf Instagram.
Grundsätzlich befürwortet Klingbeil steuerliche Maßnahmen gegen einen hohen Zuckerkonsum. Besonders Kinder müssten besser geschützt werden. Die gesundheitlichen Folgen belasteten längst auch das Gesundheitssystem. „Deshalb werden wir handeln: mit Aufklärung, aber auch mit einer Besteuerung zuckerhaltiger Getränke. Das haben wir in der Koalition beschlossen. Die Details werden derzeit vorbereitet“, schrieb der Finanzminister.
Am Dienstag war ein internes Papier aus Klingbeils Ministerium bekannt geworden. Darin wird vorgeschlagen, nicht nur klassische Limonaden, sondern auch Getränke mit Süßungsmitteln in eine mögliche Besteuerung einzubeziehen. Genannt werden unter anderem Zero- und Lightprodukte, Biermischgetränke, Haferdrinks und trinkfertige Kaffeeprodukte.
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