Die AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag will den Landesmigrationsbeauftragten Deniz Kurku (SPD) im Innenausschuss befragen. Hintergrund sind die Recherchen von NIUS zu möglichen Kontakten im Vorfeld des Sechsfachmordes von Stade. Kurku bestreitet, in den Fall involviert gewesen zu sein.
Die NIUS-Recherchen zum Sechsfachmord von Stade haben ein parlamentarisches Nachspiel. Die AfD-Fraktion hat beantragt, den niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku, zur Sitzung des Ausschusses für Inneres und Sport am Donnerstag einzuladen. Das entsprechende Schreiben des AfD-Abgeordneten Stephan Bothe liegt NIUS vor.
„Im Namen der Fraktion der AfD beantrage ich, Herrn Deniz Kurku MdL in seiner Eigenschaft als Niedersächsischer Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe zur Sitzung des Ausschusses für Inneres und Sport am 3. September 2026 einzuladen“, heißt es darin. Mit Kurkus Befragung soll die geplante Unterrichtung der Landesregierung zum Sechsfachmord von Stade erweitert werden.
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