Das Bundeskabinett hat die umstrittene Reform der Einkommensteuer beschlossen. Kleine und mittlere Einkommen sollen um insgesamt zehn Milliarden Euro pro Jahr entlastet werden. Weil ein Ausgleich der kalten Progression fehlt, warnt das Wirtschaftsministerium jedoch vor einer „heimlichen Steuererhöhung“. Finanzminister Lars Klingbeil reagiert mit scharfer Kritik an Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.
Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf zur Reform der Einkommensteuer am Mittwoch verabschiedet. Nach den Plänen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil soll die Reform Anfang 2027 in Kraft treten und ab 2028 vollständig wirksam werden.
Das Bundesfinanzministerium beziffert das jährliche Entlastungsvolumen auf zehn Milliarden Euro. Profitieren sollen insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sowie Familien mit Kindern. Diese könnten laut Klingbeil ab 2028 bis zu 600 Euro im Jahr mehr zur Verfügung haben als bislang.
SPRENGSTOFF-DROHNE IN LEIPZIG: Putin stinksauer! Deutsche Sanktionen seien "schwerer Fehler" | LIVE








