Mecklenburg-Vorpommern: AfD knackt die 40-Prozent-Marke – bei der Landtagswahl droht jedoch eine Pattsituation

vor etwa 18 Stunden

Mecklenburg-Vorpommern: AfD knackt die 40-Prozent-Marke – bei der Landtagswahl droht jedoch eine Pattsituation
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In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Umfrageinstituts Forsa im Auftrag der Ostsee-Zeitung knackt die AfD bei der Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in Mecklenburg-Vorpommern die 40-Prozent-Marke: Sie steht genau bei 40 Prozent und ist mit großem Vorsprung stärkste Kraft. Die dahinter gleichauf liegenden Kräfte sind CDU und Linkspartei, die beide bei 14 Prozent landen. Knapp dahinter steht die SPD mit 13 Prozent. Danach folgt erneut ein großer Abstand: Die Grünen landen bei sieben Prozent und das BSW bei fünf Prozent. Die sonstigen Parteien kommen auf insgesamt sieben Prozent.

Die von Forsa gleichzeitig erhobene Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern fällt für die AfD deutlich ernüchternder aus: Auf Landesebene kommt sie nur auf 37 Prozent – weit entfernt von einer absoluten Mehrheit oder einer Koalitionsmöglichkeit mit dem BSW. Die SPD kann unterdessen im Vergleich zur letzten Forsa-Landtagsumfrage im Februar fünf Prozentpunkte zulegen und steht jetzt bei 28 Prozent.

Hier spielt wohl die persönliche Beliebtheit von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eine große Rolle, weshalb die Sozialdemokraten auf Landesebene eine Aufholjagd vor der Landtagswahl hinlegen können, während sie im Bundesland auf Bundesebene nur viertstärkste Kraft sind. Die Linke ist auf Landesebene unterdessen mit 11 Prozent deutlich abgeschlagen die drittstärkste Kraft. Dahinter kommt die CDU auf nur zehn Prozent. Grüne und BSW müssen unterdessen um den Einzug in den Landtag bangen: Die Grünen kommen auf lediglich fünf Prozent und das BSW auf nur vier Prozent.

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