Der Satiriker Jean-Philippe Kindler hat in einem Gastbeitrag für den Freitag den „Bedeutungsverlust des ÖRR“ als „Grund zur Freude“ für Linke dargestellt. Kindler ist selbst Mitglied der Linkspartei. Bis vor wenigen Jahren schrieb er Reden für Heidi Reichinnek. Er hält den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) in Deutschland offenkundig für rechts.
Was könnten Linke von der ÖRR-Kritik an ihrer Partei lernen, fragt Kindler rhetorisch. „In erster Linie, dass es scheißegal ist, wie die eigene Politik und das eigene Personal in den Zeitungen, Talkshows und Nachrichtensendungen der bürgerlichen Medien besprochen werden.“ Denn trotz der Kritik würde die Partei bei Wahlen stärker abschneiden als in den Umfragen.
Es sei ein Fehler, dass die Linken den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wegen dessen Kritik an der AfD unterstützen. „Die mediale Hetzkampagne gegen die Linkspartei zeigt doch ganz eindeutig: Es ist höchste Zeit, für eine linke Anti-GEZ Haltung.“ Die Linkspartei sei in Berlin wegen zweier Positionen gewählt worden: wegen der Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen und wegen der „Solidarität mit Palästinenser*innen“.
RÜCKTRITT VON BÄRBEL BAS: SPD-Chef irritiert! Klingbeil warnt vor "Playbook der Rechten" | WELT LIVE











