Der Zollstocker Dienstagszug wird 2027 nicht stattfinden. Die Veranstalter nennen hohe Sicherheitskosten, finanzielle Schwierigkeiten und fehlende Unterstützung als Gründe. Der Vereinsvorsitzende spricht gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger von einer „Finanzierungskatastrophe“.
Noch vor dem offiziellen Sessionsauftakt müssen die Freunde des Zollstocker Dienstagszuges ihre Planungen für das kommende Jahr einstellen. Am Montag teilte der Verein mit: „Mit schwerem Herzen müssen wir euch mitteilen, dass wir den Dienstagszug im Jahr 2027 leider nicht durchführen können und werden.“
Eine wesentliche Belastung sind nach Angaben des Vorsitzenden Michael Siegenbruck die Ausgaben für die Sicherheit. „Das fängt an mit der Finanzierungskatastrophe durch den hohen Sicherheitsdienst“, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger. Die Auflagen würden zunehmend strenger. Insgesamt koste die Durchführung des Zuges jährlich 13.000 Euro. Diese Summe müsse der Verein jedes Jahr neu aufbringen.
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