Für die Linke ist schon eine Distanzierung von Antisemitismus auf höchst geduldigem Papier eine Provokation, obwohl sie die Eintrittskarte zur Macht in der deutschen Hauptstadt darstellt. Martha Kleedörfer, stellvertretende Landesvorsitzende und gerne mit Kufiya unterwegs, protestierte in einer internen Chatgruppe: „Ich finde das Papier vollkommen unzureichend und bin erschüttert, dass wir uns so unterworfen haben“
Es ist also eine Unterwerfung, wenn man sich von Antisemitismus distanziert und antisemitische Äußerungen tatsächlich Konsequenzen mit sich bringen. Kleedörfer spricht sogar davon, dass die Vereinbarung „die Grundlage für fünf weitere Jahre Repression“ bilde. Terroristische Aktionen der Palästinenser gegen Israel werden zum Widerstand verklärt, Sanktionen für Judenhass zur Repression umdeklariert – das ist die Linke im Jahr 2026.
Kleedörfer setzte sogar noch einen drauf und bezeichnete die Forderungen nach „demokratischen Ein-Staaten-Lösungen“ als völlig legitim, das sei doch „Basic knowledge“. „From the River to the Sea“ und die Verneinung des Existenzrechts Israels als programmatische Linie einer stellvertretenden Landeschefin. Mehr muss man eigentlich nicht wissen.
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