Auf der linksextremistischen Plattform Kontrapolis wurde ein „Aufruf zur Aktionswoche gegen den deutschen Staat“ veröffentlicht. Stattfinden soll diese „Aktionswoche“ unmittelbar nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, also vom 7. bis zum 13. September.
Konkret heißt es in dem linksautonomen Aufruf: „Um es deutlich zu sagen: Der Faschismus ist hier. Es ist Zeit, aufzuhören, sich durch das Leben zu bewegen und das Gefühl zu haben, Geister zu sehen. Der Faschismus ist fest im gegenwärtigen Status quo verwurzelt“. Doch genug sei genug: „Wir sind es leid, über Schadensbegrenzung, strategisches Wählen oder sogenannte demokratische Praktiken im Allgemeinen zu diskutieren.“ Man müsse nun die „Probleme an der Wurzel“ packen.
Mit den althergebrachten Methoden des Protestes, etwa dem Veranstalten von Demonstrationen oder Lichterketten, würde man nicht mehr vorankommen. Eine AfD-geführte Regierung sei in Sichtweite, weswegen es nun gelte, „die Funktionsweise des Staates zu zerstören“. Schließlich gebe es „viele Gründe, den deutschen Staat anzugreifen“.
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