War es das für die „Brandmauer“? Die Wahl von Tobias Rausch zum ersten Landtagspräsidenten aus den Reihen der AfD ist nicht nur eine überfällige Premiere, das Wahlergebnis ist eine faustdicke Sensation. Rausch erhielt 48 von 82 abgegebenen Stimmen, neun mehr, als die AfD Mandate im Landtag von Sachsen-Anhalt stellt. Fünf weitere Abgeordnete enthielten sich, 29 stimmten gegen Siegmund.
Das BSW hatte sich schon vor der Konstituierenden Sitzung darauf festgelegt, den AfD-Kandidaten entsprechend den parlamentarischen Gepflogenheiten mitzuwählen. Selbst wenn alle fünf BSW-Abgeordneten Rausch ihre Stimme gegeben haben, kommen vier weitere Ja-Stimmen sowie fünf Enthaltungen aus einer der Etablierten-Fraktionen.
Theoretisch könnten zwar auch Abgeordnete von SPD, „Grünen“ oder Linken in einer Art „False Flag“-Aktion für den AfD-Mann gestimmt haben, um bei der CDU Zwietracht zu säen. Angesichts der aufgeheizten „Antifa“-Propaganda im rot-rot-„grünen“ Block ist das kaum wahrscheinlich. Die neun Abweichler von der Anti-AfD-Front sind mit Sicherheit bei der CDU-Fraktion zu suchen.
SACHSEN-ANHALT: Plötzlich ranghöchster Politiker des Landes! Rauschs steiler Aufstieg | STREAM











