Der frühere BND-Präsident August Hanning wurde am Dienstag festgenommen, mit ihm sein ehemaliger Büroleiter, der bis ins Frühjahr 2026 in der Leitung des deutschen Auslandsgeheimdienstes saß. Die Bundesanwaltschaft spricht von landesverräterischer Ausspähung, versuchtem Landesverrat und geheimdienstlicher Agententätigkeit. Rund 2.000 Dokumente sollen abgeflossen sein, viele davon für die Lage im Kanzleramt, gegen Geld, mindestens in einem Fall als Analyse für einen fremden Dienst. Das internationale Medienecho auf den Skandal ist vernichtend.
Der Chef eines westlichen Auslandsdienstes, verdächtigt, die Briefings des eigenen Kanzleramts verkauft zu haben: Das gab es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht.
So kommentieren die internationalen Medien die Festnahme bislang:
SACHSEN-ANHALT: Plötzlich ranghöchster Politiker des Landes! Rauschs steiler Aufstieg | STREAM











