Besuch auf der Gamescom: Steinmeier warnt vor „extremistischen Ideologien“ in Computerspielen

vor 4 Tagen

Besuch auf der Gamescom: Steinmeier warnt vor „extremistischen Ideologien“ in Computerspielen
Bildquelle: Apollo News

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seinen ersten Besuch auf der Gamescom genutzt, um vor aus seiner Sicht problematischen Inhalten in Computerspielen zu warnen. Bei der Eröffnung des Gamescom Congress in Köln sprach er von „Brutalität und roher Gewalt“, Sexismus, Rassismus sowie „menschenverachtendem Denken und extremistischen Ideologien“.

Zuvor hatte der Bundespräsident die Bedeutung von Computerspielen zunächst gewürdigt. Games seien längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland würden spielen, erklärte Steinmeier. Das alte Klischee vom Jugendlichen, der rund um die Uhr allein in einem abgedunkelten Zimmer sitzt und spielt, werde der Realität nicht mehr gerecht.

Doch beim Lob für die Branche blieb es nicht. Gerade weil Computer- und Videospiele inzwischen allgegenwärtig seien, müsse man auch über ihre „Schattenseiten“ sprechen, erklärte der Bundespräsident. Dabei verwies er zunächst auf Computerspielsucht.

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