Beim Hass auf Juden kennt die Linke keine Grenzen

vor 4 Tagen

Beim Hass auf Juden kennt die Linke keine Grenzen
Bildquelle: NiUS

Am Sonnabend lud die Berliner Linke zu einer Wahlkampfveranstaltung mit dem Titel „Wütend auf den Kapitalismus“ ein. Man versammelte sich auf dem Herrfurthplatz im Bezirk Neukölln. Auf der Bühne sang ein Rapper namens „Dahabflex“ ein Lied mit dem Titel „Stop the Genocide“.

Mit der Parole „Stop the Genocide“ wird Israel unterstellt, die Palästinenser ausrotten zu wollen. Tatsächlich bekämpft Israels Armee die bewaffnete Terrororganisation Hamas in Gaza, die die Dörfer und Städte Israels seit 2008 mit Raketen angreift und am 7. Oktober 2023 in Israel einmarschierte und Massaker an Zivilisten verübte. „Dahabflex“ baute in sein Lied auch den Schlachtruf „Yalla Yalla Intifada“ ein, mit dem der bewaffnete Kampf gegen die Juden begleitet wird, und forderte mit dem Ruf „Death to the IDF“ auch noch zum Mord an israelischen Soldaten auf. Das Publikum tanzte dazu, die Texte wurden mitgesungen, die Palästinenserfahne wurde geschwungen.

Nachdem der „Tagesspiegel“ über diese Veranstaltung berichtet hatte, gab sich der Neuköllner Vize-Chef der Linken, Hermann Nehls, überrascht und behauptete, das Hass-Lied habe Dahabfelx spontan gesungen, ohne vorherige Absprache. Elif Eralp, die Spitzenkandidatin der Linken für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus (20. September), verurteilte den Auftritt von Dahabflex „auf das Schärfste“ und fügte hinzu: „Ich bin entsetzt, die Verantwortlichen hätten sofort intervenieren müssen.“ Auch sie erweckte den Eindruck, der Hass auf der Bühne sei ein Ausrutscher gewesen.

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