Die ARD hat sich in der neuesten Ausgabe der Sportschau mit dem Umgang von Fußballvereinen mit der AfD beschäftigt. Dabei blendet der Sender unter anderem Aufnahmen eines Protests ein, bei dem aus einer Soundbox „Scheiß AfD“ zu hören ist.
Als Anlass für den Sportschau-Beitrag dient der Fall im Fußballkreis Euskirchen. Dort waren im Sommer insgesamt acht langjährige Ehrenamtler aus Sportgericht und Vorstand zurückgetreten, nachdem bekannt geworden war, dass der Schiedsrichter und Jungschiedsrichterbeauftragte Noah Schmuck zugleich als AfD-Funktionär aktiv ist.
Im Beitrag der Sportschau kommt Schmuck selbst zu Wort. Der AfD-Funktionär weist dabei den Eindruck zurück, seine politische Tätigkeit auf die Arbeit mit jungen Schiedsrichtern zu übertragen. Zwischen der Parteiarbeit und der Jugendarbeit im Fußball müsse klar unterschieden werden, erklärt Schmuck. Bei der politischen Arbeit unter 36-Jähriger und der Betreuung von Schiedsrichtern unter 18 Jahren handele es sich um unterschiedliche Bereiche mit jeweils eigenen Themen und Problemen.
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