CDU-Politikerin bezeichnet NIUS-Berichterstattung als „Rotz“

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CDU-Politikerin bezeichnet NIUS-Berichterstattung als „Rotz“
Bildquelle: NiUS

NIUS brachte das Behördenversagen im Fall des Sechsfachmords im niedersächsischen Stade ans Licht. Nun tagte der Innenausschuss in Hannover. Dabei ging es auch um eine Unterrichtung durch die Landesregierung im Fall Stade. Dort bezeichnete eine CDU‑Politikerin die kritische Berichterstattung von NIUS, durch die die Verflechtungen bis in die Staatskanzlei aufgedeckt wurden, als „Rotz“.

Im Fall des Sechsfachmords von Stade durch den ausreisepflichtigen türkischen Staatsangehörigen Fatih Khan Gazioglu führt die Spur in die Niedersächsische Staatskanzlei. NIUS enthüllte vor einigen Tagen interne Auswertungen, die den Druck auf die Staatskanzlei erhöhten.

Wie NIUS berichtete, hatte die Fluchtwagenfahrerin Sylvia S. bereits am 5. Mai in einem Chat mit Gazioglu vorgeschlagen, einen „Deniz aus Hannover“ zu Enise Ö. ins Krankenhaus zu schicken, damit dieser dort seine Visitenkarte hinterlege. Die Ermittler hielten dazu in einem Vermerk fest: „Hier dürfte es sich um den Schwiegersohn von Sylvia handeln: Deniz Kurku.“ Kurku ist SPD-Abgeordneter im niedersächsischen Landtag und Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe.

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