Vor den Kommunalwahlen in Niedersachsen geraten immer mehr AfD-Kandidaten für kommunale Spitzenämter ins Visier der Wahlbehörden. Mit Adrian Maxhuni aus Bersenbrück wird inzwischen der vierte öffentlich bekannte Bewerber auf seine Verfassungstreue überprüft.
Der Wahlausschuss der Samtgemeinde Bersenbrück sieht nach Angaben des NDR „Anhaltspunkte für eine fehlende Verfassungstreue“ bei Maxhuni. Der 29-Jährige will für die AfD sogenannter Samtgemeindebürgermeister werden. Der Ausschuss stimmte am Donnerstag mehrheitlich dafür, den Wahlvorschlag durch den Landkreis Osnabrück als Kommunalaufsicht prüfen zu lassen.
Als wesentliches Argument wird Maxhunis Funktion im Vorstand der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ genannt. Zuvor war er Landesvorsitzender der Jungen Alternative in Niedersachsen. Die Entscheidung fiel mit nur einer Gegenstimme.
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