Die AfD liegt in einer neuen Allensbach-Erhebung für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vier Punkte vor der Union. Nach der am Mittwoch veröffentlichten Sonntagsfrage kommt die Partei auf 28 Prozent. Das sind zwei Punkte mehr als in der vorherigen Allensbach-Umfrage. Die Union verliert einen Punkt und erreicht 24 Prozent.
Damit bestätigt Allensbach den Trend anderer aktueller Umfragen. Seit Monaten wächst der Abstand von AfD und Union. INSA sieht die AfD derzeit bei 29 Prozent und die Union bei 21,5 Prozent. Bei YouGov liegt die AfD ebenfalls bei 29 Prozent, die Union bei 20 Prozent. Forsa, Infratest dimap, Ipsos, Verian und GMS sehen die AfD jeweils bei 27 Prozent. Auch bei der Forschungsgruppe Wahlen liegt sie mit 28 Prozent vor der Union. Bei der Bundestagswahl 2025 hatte die Union noch 28,5 Prozent erreicht. Die AfD kam damals auf 20,8 Prozent.
Die SPD bleibt in der Umfrage unverändert bei 12,5 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf 13 Prozent. Damit liegen sie knapp vor der SPD. Die Linke bleibt bei zehn Prozent. Die FDP legt um einen Punkt zu und liegt mit 5,5 Prozent knapp über der Fünf-Prozent-Hürde. Sonstige Parteien kommen zusammen auf sieben Prozent.
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