Nach dem Mord an sechs Beschäftigten einer Jugendfürsorgeeinrichtung in Stade haben Ermittler den mutmaßlichen Verkäufer der Tatwaffe festgenommen. Der 49-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Das teilten die Polizeiinspektion Stade und die Staatsanwaltschaft Stade gemeinsam mit. Die Ermittlungen der Mordkommission hätten nach Berlin geführt. Dort soll der mutmaßliche Täter die später bei dem Sechsfachmord eingesetzte Waffe wenige Tage vor der Tat am 29. Juni gekauft haben.
Am frühen Montagmorgen nahmen Spezialeinsatzkräfte und Beamte der Stader Mordkommission den 49-jährigen Beschuldigten mit Unterstützung der Berliner Polizei fest. Der Mann habe keinen Widerstand geleistet. Anschließend wurde er in den Polizeigewahrsam nach Stade gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und erstmals vernommen.
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