Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Hunderte Menschen werden vermisst, darunter auch acht Deutsche.
Auf chinesischer Seite hat sich die Zahl der Vermissten mehr als verdoppelt. Nach Angaben des Staatsfernsehens werden inzwischen 558 Menschen vermisst, darunter 260 Ausländer. Am Vortag hatten die Behörden noch von 265 Vermissten gesprochen.
Die nepalesische Polizei meldete bislang 162 Todesopfer und mehr als 40 Verletzte. Allein in Nepal fehlt von Hunderten Menschen weiterhin jede Spur. Chinesische Staatsmedien berichteten bislang von drei Toten im betroffenen Kreis in Tibet. Angesichts der schweren Zerstörungen könnten die Opferzahlen weiter steigen.
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