Die städtische WIENXTRA-Kinderinfo im von SPÖ und NEOS regierten Wien bewirbt in ihrem aktuellen Programm explizit Veranstaltungen für Kleinkinder ab drei Jahren im Rahmen des Pride-Months. Konkret geht es um die Aktion „Pride feiern mit Holli“ am kommenden Samstag, dem 13. Juni. Von 10 bis 14 Uhr können Familien in der WIENXTRA-Kinderinfo am Wiener Museumsplatz Regenbogen-Papierflaggen malen. Die Beschreibung dazu: „Wenn die Regenbogenparade startet, gehen wir mit Holli gemeinsam zum Ring und schwenken unsere Flaggen.“ Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Kinder „ab 3 Jahren“ und „die ganze Familie“ – gratis und ohne Anmeldung. Begleitend gibt es Infomaterialien zu Begriffen wie „Diversität“, „Inklusion“ und „Queer“.
Die FPÖ kritisiert diese Aktion der Stadt Wien deutlich: Hier werde eine Frühsexualisierung und eine ideologische Übergriffigkeit auf Kosten der Steuerzahler gefördert. Wiener FPÖ-Politiker wie Leo Lugner und Familiensprecherin Ricarda Berger warfen der SPÖ-geführten Stadtverwaltung vor, bereits Kleinkinder zum „Spielball linker Ideologie“ zu machen. „Dreijährige gehören auf den Spielplatz und nicht in die Pride-Parade“, hieß es in Aussendungen und in einem Facebook-Video.
Die FPÖ sieht darin einen weiteren Beitrag zum systematischen Angriff auf die Erziehungsautorität der Eltern und fordert ein Ende der „Regenbogen-Propaganda“ mit öffentlichen Geldern. Bei einer Rekordverschuldung der Stadt Wien und in Zeiten harter Sparmaßnahmen bei Sozialem und Bildung sei diese Prioritätensetzung unverständlich. Auch Parteichef Herbert Kickl kommentierte bereits diese Kinder-Aktion bei der Schwulen- und Lesben-Parade: „Pride-Parade für Dreijährige – meinen die das wirklich ernst?“
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