Kurz bevor am heutigen Montag im Untersuchungsausschuss im Thüringer Landtag die ersten Zeugen im Kramer-Komplex vernommen werden – ehemalige Referatsleiter im Thüringer Verfassungsschutzamt, die ihren ehemaligen Amtschef Stephan J. Kramer schwer belasten könnten –, ist Kramer in die mediale Offensive gegen die AfD übergegangen: In zahlreichen Äußerungen gegenüber verschiedenen Medien machte sich der Thüringer Verfassungsschutzchef zuletzt laut für ein AfD-Verbotsverfahren stark.
Besonders brisant ist dabei Kramers Auftritt im Podcast AfD vor Gericht Mitte August, über den Apollo News bereits berichtete. Dabei äußerte sich der Verfassungsschützer selbst ausgiebig zu Themen, die im Untersuchungsausschuss besprochen werden – seine Sichtweise der Dinge stand dabei teils deutlich im Widerspruch zu Vorwürfen, die Insider gegenüber Apollo News bei der Recherche zum Kramer-Komplex erhoben und die schließlich zur Einrichtung des Untersuchungsausschusses geführt hatten.
So lautete ein zentraler Vorwurf, der sowohl damals in internen Dokumenten als auch von Insidern geschildert wurde, dass sich Kramer im Vorfeld der Verkündung der Einstufung der Thüringer AfD als „Prüffall“ im Jahr 2018 nicht mit dem zuständigen Referat für Rechts- und Linksextremismus absprach. Im Amt wurde die Einstufung als Kramers Privatentscheidung angesehen.
PUTINS KRIEG: "Sie verdienen einen direkten Schlag!" Kreml droht Berlin jetzt mit Bestrafung | LIVE











