Sven Schulze (CDU), Ministerpräsident und Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, beendet seinen Wahlkampf zur Landtagswahl am 6. September nicht mit einer Partei-Abschlussveranstaltung. Stattdessen setzt die Landes-CDU auf zwei kleine Termine mit Bundeskanzler Friedrich Merz – und das „Demokratiefestival“ des Bündnisses „Sachsen-Anhalt weltoffen“ am Samstag, berichtet die Junge Freiheit unter Berufung auf die Pressesprecherin des CDU-Landesverbands.
Auf der Veranstaltung des von Campact mitfinanzierten Bündnisses (mehr dazu hier) sollen Deutschlandfahnen verboten sein. Teilnehmer sollen stattdessen „Entschlossenheit für ein demokratisches und solidarisches Sachsen-Anhalt“ mitbringen. Zu den angekündigten Rednern zählen Luisa Neubauer und Caroline Emcke, die wegen möglicherweise antisemitischer Aussagen bei einer Veranstaltung der Grünen in der Kritik stand. Die Musik zum Festival soll unter anderem der Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel beisteuern.
Zu den Unterstützern der Veranstaltung zählen ferner etliche Organisationen des linksradikalen und linksextremen Spektrums. Darunter ist auch das vom VVN-BdA getragene Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“, dem der Verfassungsschutz eine Scharnierfunktion in Richtung Linksextremismus zuspricht – auch die kommunistische DKP und die Interventionistische Linke stehen hinter der Gruppierung.
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