Widerspruch beim Werbeboykott: Campact äußert sich nicht zu Ausführungen des dm-Chefs

vor etwa 1 Stunde

Widerspruch beim Werbeboykott: Campact äußert sich nicht zu Ausführungen des dm-Chefs
Bildquelle: Apollo News

Vor gut einer Woche hat die linke Kampagnenorganisation Campact eine Liste von vermeintlich rechten oder AfD-nahen YouTube-Kanälen an verschiedene Unternehmen gesandt und diese aufgefordert, keine Werbung mehr auf entsprechenden Kanälen zu schalten. Neben anderen wurde auch der Drogeriemarktkette dm diese Liste übermittelt – und angeblich von einigen akzeptiert, darunter auch dm.

In einem Beitrag auf Instagram suggerierte Campact, dass dm den Forderungen nachgekommen sei und „rechte“ Kanäle künftig nicht mehr indirekt durch Werbung unterstützen werde. So hieß es in dem Beitrag: „Wow, rund 30 große zeigen Haltung gegen Hetze im Netz“. Weiter erklärt die Organisation: „Aldi Süd, Kleinanzeigen, Edeka, Dm und viele weitere haben sofort Maßnahmen ergriffen und ihre Werbung auf den Kanälen eingestellt.“

Christoph Werner, Geschäftsführer der Drogeriekette, hat indes klargestellt, dass seine Unternehmensgruppe nach einer Aktualisierung der YouTube-Werbesperrlisten nur bestimmte Medien von der automatisierten Anzeigenschaltung ausschließt. Die Welt hatte ihn konkret auf Apollo News, Nius, Tichys Einblick und die Schweizer Weltwoche angesprochen – alle waren zuvor von der NGO Campact auf die Boykottliste gesetzt worden. „Es geht hier um die automatisierte Ausspielung von Werbung auf YouTube. Die von Ihnen gerade genannten Medien sind davon bei uns nicht ausgeschlossen“, so Werner weiter.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel