Zwei Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD an diesem Freitag ihr großes „Familienfest“ in Magdeburg veranstaltet. Die Partei hat die Veranstaltung aufgrund des erwarteten großen Andrangs und der begrenzten Kapazitäten am ursprünglich vorgesehenen Ort kurzfristig von Bitterfeld-Wolfen in die Landeshauptstadt verlegt. Begonnen hat die Veranstaltung dort um 14 Uhr auf der Festwiese am Messeplatz Max Wille im Kleinen Stadtmarsch.
Nach eigenen Angaben soll das Fest noch einmal das verkörpern, was die AfD unter ihrer „#Vision2026“ versteht: „Gemeinschaft, Zusammenhalt und Aufbruch“. Zugleich will die Partei nach eigener Ankündigung vor der Landtagswahl ein „starkes Signal“ senden, das „weit über Sachsen-Anhalt hinaus sichtbar wird“. Auf der Bühne stehen unter anderem AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der Bundesvorsitzende Tino Chrupalla, der Landesvorsitzende Martin Reichardt sowie Oliver Kirchner und Sebastian Münzenmaier. Durch das Programm führt der AfD-Landtagsabgeordnete Matthias Büttner.
Die AfD hatte im Vorfeld mit rund 10.000 Besuchern gerechnet. Wie das ZDF berichtet, war der Veranstaltungsplatz kurz vor dem offiziellen Beginn allerdings noch vergleichsweise leer. Gegen halb zwei soll es demnach noch reichlich Platz auf dem Gelände gegeben haben. Eine halbe Stunde vor Beginn seien zwar bereits Hunderte Menschen vor Ort gewesen, wohl aber noch nicht die angekündigten 10.000. Mit Beginn der Veranstaltung meldete die AfD von der Bühne schließlich rund 5.000 Besucher auf dem Platz.
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