In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unsere Preisträgerin die Linke Neukölln.
Wenn es einen Ort gibt, an dem der Antisemitismus, der in Deutschland angeblich keinen Platz hat, blüht und gedeiht wie der Schimmel im feuchten Keller, dann ist es der Bezirksverband der Linken in Berlin-Neukölln. Einige ihrer Vertreter – wie der Anwalt Ahmed Abed oder Ramsis Kilani, dessen Judenhass sogar seiner eigenen Partei als Ballast zu viel war – wurden auch schon mit der Goldenen Wassermelone gewürdigt.
Kürzlich lud das Bollwerk der Israelhasser den Rapper Dahabflex ein. Er sollte bei der Veranstaltung „Wütend auf den Kapitalismus“ auftreten, eine nachvollziehbare Wahl, da sich der zu Recht unbekannte Musiker, der kurdisch-alevitische Wurzeln haben soll, gern mit Hammer und Sichel schmückt und sich selbst als Stalin-Fan bezeichnete.
Geliefert wie bestellt: Die Vorgeschichte von Dahabflex ist bekannt.
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