Wenn die Cancel Culture zuschlägt: Geschasst als VHS-Dozent wegen „falscher“ Meinung

vor mehr als 1 Jahr

Wenn die Cancel Culture zuschlägt: Geschasst als VHS-Dozent wegen „falscher“ Meinung
Bildquelle: Tichys Einblick

Normalerweise passen herrschende Klassen Regeln und Gesetze ihrer Ideologie an. Inzwischen fühlt sich die herrschende woke Kaste aber so sicher, dass sie auch gegen geltende Regeln ihre Macht ausspielt.

Das musste ich am eigenen Leib erfahren: Ohne mit der Wimper zu zucken wurde mir als VHS-Dozent gekündigt, nicht weil ich silberne Löffel geklaut oder mich sonst ungebührlich verhalten hätte; oder gar weil an meiner Leistung als Lehrer etwas auszusetzen gewesen wäre. Nein, nicht einmal, weil ich mich der herrschenden Ideologie und dem Gendersprech verweigerte, sondern, weil ich die VHS mehrfach darauf aufmerksam machte, dass die Gendersprache geltenden Rechtschreibregeln entgegensteht.

Meinen Hinweis darauf, dass die von der VHS verwendeten Schreibweisen nicht korrekt sind, und dass überdies eine Mehrheit der Deutschen Genderschreibweisen ablehnt, nahm die VHS-Leitung zum Anlass, mir zu unterstellen, dem Leitbild der VHS nicht zu entsprechen:

Nach sorgfältiger Prüfung und unter Berücksichtigung unseres Leitbildes haben der VHS-Leiter und ich jedoch entschieden, die Zusammenarbeit mit Ihnen nicht weiterzuverfolgen. In unserem Leitbild legen wir großen Wert auf Neutralität und Offenheit. Unsere Kurse (…) dienen dazu, Menschen unabhängig von ihren persönlichen Weltanschauungen zusammenzubringen und einen Raum für gemeinsames Lernen und Kreativität zu schaffen.

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