„Was uns abkühlt, heizt die Erde auf“, warnt die WDR-Sendung Quarks auf Instagram. Denn je mehr Klimaanlagen wegen der Hitze in Betrieb seien, desto mehr CO2 werde erzeugt und die Erde erwärme sich weiter. Schuld daran sollen Strom aus fossilen Energieträgern und bestimmte Kühlmittel sein, die ein Treibhauspotenzial haben, das 2.500-mal höher ist als das von Kohlenstoffdioxid.
Wenn der Strom weltweit weiterhin zu zwei Dritteln aus fossilen Energieträgern erzeugt werde, könnte sich die Erde bis 2050 um 0,05 Grad erwärmen, zeigen Berechnungen. Dass der Betrieb von mehr Klimaanlagen zu einer stärkeren Erderwärmung führe, bezeichnet Quarks als „Paradox“. Doch Quarks hat eine Idee, wie man dennoch Klimaanlagen verwenden kann: „Wenn wir dafür zum Beispiel Ökostrom und klimafreundliche Kältemittel verwenden, Räume nicht unter 26 Grad kühlen und energieeffiziente Geräte kaufen, können wir dem Effekt entgegenwirken.“
Doch es gibt noch weitere Ideen: Um nachts die Wohnung zu kühlen, könnten Fernwärmesysteme mit kaltem Wasser gefüllt werden. Das dazugehörige Bild zeigt eine junge Frau, die in einem Bett liegt und schläft. Neben ihr läuft die Klimaanlage. Aus dem Abluftschlauch der Anlage kommen große rote Flammen. Dazu die Bildüberschrift: „Klimaanlagen können Nächte wärmer machen.“
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