Deutschlands ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock hat Hass und Hetze gegen ihre Person im Netz teilweise auf ihr Geschlecht zurückgeführt. Baerbock sagte der Zeit, die Kombination aus „prominent, meinungsstark und feminin“ triggere „manche ganz besonders“. Zudem zieht die derzeitige Präsidentin der UN-Generalversammlung eine positive Bilanz ihrer Amtszeit.
Baerbock bezog sich dabei insbesondere auf die Kritik an ihren Plänen, nach dem Ende ihrer politischen Karriere in New York zu bleiben und an der Columbia University zu lehren. In sozialen Netzwerken seien Ablehnung und Empörung besonders stark, sagte sie.
„Algorithmen sind auch so programmiert, dass Hass und Hetze deutlich besser klicken“, erklärte die Grünen-Politikerin. Dies treffe zwar Männer wie Frauen, „aber die Kombi prominent, meinungsstark und feminin triggert offensichtlich manche ganz besonders – egal in welchem Bereich“.
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