„Was machen Sie, wenn der Rundfunkvertrag weg ist?“: Ulrich Siegmund lässt ZDF-Kabarettisten abblitzen

vor etwa 2 Stunden

„Was machen Sie, wenn der Rundfunkvertrag weg ist?“: Ulrich Siegmund lässt ZDF-Kabarettisten abblitzen
Bildquelle: Apollo News

Der AfD-Spitzenkandidat für Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, wird im Wahlkampf immer wieder von Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ins Visier genommen. Dabei geht es offenbar nicht immer um eine unvoreingenommene Befragung des AfD-Politikers. Eine solche Szene spielte sich am Donnerstag in Oranienbaum ab: Der ZDF-Moderator und Kabarettist Fabian Köster sprach Siegmund mit einem Mikrofon an, offenbar um für die ZDF-Satiresendung „heute-show“ mögliche Ausrutscher Siegmunds einzufangen.

Köster trat gleich mehrfach auf Siegmund zu, um ihn zu konfrontieren. Die Szenen wurden dabei von Anwesenden vor Ort gefilmt und hochgeladen; das ZDF selbst hat davon noch nichts veröffentlicht. Beim ersten Mal stellte sich Köster als Reporter des „Grundfunks“ vor und forderte Siegmund auf, mit ihm zu reden. „Sie haben sich ja nicht getraut bis jetzt, oder?“, fragte der Kabarettist. Siegmund ließ sich auf das Gespräch ein und forderte Köster auf: „Gib mal alles jetzt!“

Anschließend konfrontierte Köster Siegmund mit weiteren Vorwürfen gegen dessen Umfeld. Er sprach unter anderem den Pressesprecher des AfD-Spitzenkandidaten und dessen angebliche frühere Nähe zur „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) an. Siegmund reagierte gelassen und fragte: „Und jetzt? Wen interessiert das?“ Als Köster erwiderte, er finde den Vorwurf durchaus interessant, konterte Siegmund: „Guter Mann. Solche Leute gibt’s beim ZDF nicht.“ Köster antwortete: „Ja, das stimmt. Ein Glück.“

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