Bei Lanz der Ceuta-Schock: EU-Außengrenze wird von illegalen Migranten gestürmt

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Bei Lanz der Ceuta-Schock: EU-Außengrenze wird von illegalen Migranten gestürmt
Bildquelle: Tichys Einblick

Im Spätsommer des Jahres 2015 flimmerten Bilder von riesigen Menschenmassen über die deutschen Bildschirme. Es war die Hochzeit der Willkommenspolitik und zehntausende illegale Migranten strömten ungehindert nach Deutschland. Das EU-Asylsystem kollabierte infolge der Politik der offenen Grenzen. Bis heute wirkt dieser dramatische Kontrollverlust nach.

Die aktuellen europäischen Politiker sind vom Merkel-Kurs von 2015 weiter entfernt als Friedrich Merz von positiven Beliebtheitswerten. Trotzdem bleibt ein unbehagliches Gefühl bestehen. Die EU ist verwundbar und auf konzertierte Angriffe ihrer Grenzen nicht ausreichend vorbereitet. Nach seiner Sommerpause thematisiert Markus Lanz den Ceuta-Schock in seiner Sendung. Die Sendung verläuft erstaunlich sachlich und konstruktiv. Offensichtlich hat sich auch in der breiten politisch-medialen Öffentlichkeit ein kritisches Verständnis von Flüchtlingsbewegungen durchgesetzt. Niemand in der Sendung fordert offene Grenzen und sieht in einer restriktiven Migrationspolitik den Untergang der westlichen Zivilisation. Die Macht des Faktischen wirkt. Ohne es zu wollen, wird der AfD nach dem Munde geredet.

Ceuta ist ein kleines Stückchen Spanien auf dem afrikanischen Kontinent. Aufgrund seiner geografischen Lage versuchen immer wieder afrikanische Migranten, nach Ceuta zu gelangen. Normalerweise werden die Migranten von den marokkanischen und spanischen Sicherheitskräften daran gehindert. In diesem Sommer versagte der Grenzschutz für zwei Tage komplett und es kamen fast 100.00 illegale Migranten nach Ceuta. “Es war der völlige Kontrollverlust”, schildert der FAZ-Korrespondent Hans-Christian Rößler.

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