Wenige Tage nachdem NIUS brisante Details zum Sechsfachmord von Stade veröffentlicht hat, legt Niedersachsens Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku (SPD), sein Ehrenamt nieder. In internen Akten der Ermittlungsbehörden taucht sein Name schon Wochen vor der Tat auf. Kurku spricht von „Falschbehauptungen“. Sein Landtagsmandat für Delmenhorst behält er.
NIUS liegen interne Akten der Sicherheitsbehörden vor. Darin taucht der Name des SPD-Politikers bereits sieben Wochen vor den tödlichen Schüssen vom 29. Juni auf. Die Frage, die aus den Akten folgt, lautet daher: War Deniz Kurku wirklich so ahnungslos, wie er über seinen Anwalt erklären ließ?
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