Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat auf Berichte über den Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der Vorbereitung seiner Reden und Gastbeiträge reagiert. „Wenn es wirklich einzelne Passagen gab, die auch mithilfe von KI erstellt worden sind, dann werde ich dafür keinem den Kopf abreißen.“ Grundsätzlich halte er „aber sowieso fast alle meine Reden frei“, sagte der CDU-Politiker dem Tagesspiegel.
Zu den einzelnen aufgeführten Fällen wollte er sich auf Anfrage der dpa zunächst nicht äußern. KI sei „längst Teil der modernen Kommunikation“, behauptete Voigt weiter. Daher motiviere er „alle Mitarbeiter unserer Verwaltung, im Jahr 2026 alle modernen Instrumente für ihre Arbeit zu nutzen.“ Das könnte auch für seine Redenschreiber gelten.
Die Plattform „Frag den Staat“ hatte zuvor rund ein Dutzend Reden und Gastbeiträge aus Voigts Amtszeit ausgewertet. Verschiedene Texte weisen sonderbare Formulierungen und eklatante Hinweise auf eine Erstellung oder Bearbeitung mit generativer KI auf. Dazu zählt auch eine Rede zum Holocaust-Gedenktag 2025 (Apollo News berichtete).
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