Die spanische Regierung will die von der Migrationskrise schwer getroffene Exklave Ceuta finanziell unterstützen. Das Kabinett von Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Dienstag ein Hilfspaket in Höhe von 309 Millionen Euro beschlossen. Ein erheblicher Teil der Summe ist für die Versorgung der in Ceuta verbliebenen illegal eingereisten Migranten vorgesehen.
Demnach sind 118 Millionen Euro für die „humanitäre Betreuung unbegleiteter minderjähriger Migranten“ vorgesehen. Mehr als 90 Millionen Euro sollen zudem in die Verteidigung und die Sicherheitskräfte fließen. Weitere 21 Millionen Euro sind für Gesundheit, Bildung, Justiz und Wasseraufbereitung eingeplant.
Lediglich 80 Millionen Euro sollen letztlich der heimischen Wirtschaft zugutekommen. Damit sollen unter anderem Unternehmen unterstützt werden, die unter den Folgen der Migrationskrise gelitten haben. Zudem sind Maßnahmen zur Handelsförderung und Steuererleichterungen vorgesehen.
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