Natürlich ist es nicht egal, wer in Magdeburg regiert. Schon gar nicht für die direkt Betroffenen, die künftig entweder im Ministersessel thronen – oder auf den harten Oppositionsbänken Platz nehmen müssen.
Auch für die Menschen in Sachsen-Anhalt ist das nicht egal. Sie müssen ja entweder weiter denselben erbärmlichen Politikquatsch ertragen wie bisher schon – oder sie können auf Besserung hoffen.
Aber für das Land insgesamt ist es, pardon, dann eben doch egal. Denn alles, was für uns alle an diesen Landtagswahlen wichtig ist, hängt nicht von der nächsten Regierung in Magdeburg ab. Alles, was für uns wichtig ist, ist auf dem Weg dorthin passiert: im Wahlkampf und an der Wahlurne.
Die AfD hat mehr Wählerstimmen DAZUgewonnen (plus etwa 23 %), als die CDU überhaupt holen konnte (etwa 18 %).
Das ist keine partielle Missfallensbekundung am Rande eines ansonsten akzeptierten Kurses. Es ist die offene bürgerliche Kriegserklärung an diesen gesamten Kurs. Die Menschen verlangen eine andere Migrations-, Energie-, Wirtschafts-, Bildungs- und Sicherheitspolitik. Haben wir ein Politikfeld vergessen? Falls ja: Ergänzen Sie, lieber Leser, es einfach im Geiste. Es passt immer.
Die Wähler kannten die Forderungen der AfD: Abschiebungen, Sachleistungen statt Geldzahlungen und Arbeitspflicht für Asylbewerber, weniger Bürokratie, mehr Polizei, Deutschlandfahnen an den Schulen, das Ende der ruinösen grünen „Energiewende“ und eine Dekonstruktion des aufgeblähten öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Es ist kein Versehen und auch kein Missverständnis, wenn fast die Hälfte der Wähler für dieses Paket stimmt.
phoenix Wahlrunde zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt | 06.09.2026









