Bundes-CDU will Siegmund nicht zum Wahlsieg gratulieren – wegen des Verfassungsschutzes

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Bundes-CDU will Siegmund nicht zum Wahlsieg gratulieren – wegen des Verfassungsschutzes
Bildquelle: Apollo News

Die AfD hat in Sachsen-Anhalt ein historisch gutes Ergebnis erzielt und ihre Umfragewerte wohl sogar noch übertroffen. Für die CDU gilt das Gegenteil: Sie kommt nicht einmal mehr auf 20 Prozent. So schlecht hatte sie im Vorfeld praktisch niemand eingeschätzt. Die AfD ist fast 2,5-mal so stark wie die regierende CDU, die 2021 noch 37 Prozent erzielt hatte. Doch dem Wahlsieger Ulrich Siegmund will die Bundes-CDU nicht gratulieren.

Die Funktionäre der halbierten Christdemokraten geben sich unnachgiebig. Laut Karina Mößbauer von ThePioneer hat das Bundespräsidium der Partei sich „darauf verständigt, dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund nicht zu gratulieren.“ Zur Begründung sei auf die Einstufung des Landesverbands durch den Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem“ angeführt worden.

Ministerpräsident Sven Schulze gratulierte Siegmund hingegen. Dem Landesverband sei dazu keine Vorgabe gemacht worden, berichtet Mößbauer. Zu einem Rücktritt durchringen konnte sich der CDU-Spitzenkandidat am Wahlabend dagegen nicht – auch zugeben, dass er abgewählt worden sei, wollte er im ARD-Interview kurz vor 19 Uhr nicht.

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