Das traditionelle Bitterfelder Stadtfest fällt aus. Schuld daran ist ausgerechnet ein linkes Antifa-Protestcamp namens „Schlechte Grüße aus Bitterfeld“. Von Freitag bis Sonntag wollen sich bis zu 3.000 Teilnehmer in der „Grünen Lunge“ auf die Landtagswahl und die Demonstrationen gegen die AfD einstimmen. Der Förderverein sagte ab, weil der Sicherheitsdienst angesichts der Teilnehmerzahl keinen störungsfreien und sicheren Ablauf mehr garantieren konnte. NIUS war vor Ort und hat gefragt, was die Bitterfelder von der Absage halten.
Sehen Sie hier die Meinungen der Bitterfelder:
Hinter dem Camp mit dem Namen „Schlechte Grüße aus Bitterfeld“ steht die Antifa‑„Aktionsgruppe 37a“. Für die drei Tage sind Punkmusik, Reden von Gästen wie Luisa Neubauer und der „Adenauer SRP“-Bus des Zentrums für Politische Schönheit angekündigt. Übernachtungen sind direkt auf dem Campgelände vorgesehen. Weil einige sich bereits sorgten, es könnte rund um das Camp zu Ausschreitungen kommen, verkündeten die Organisatoren bereits, der Name des Camps sei nicht als Drohung zu verstehen, sondern als Referenz zu einer Bitterfelder Punkband.
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